REHASAN Infobrief 27

 

Schützende Sicherheit? Machen wir! Zumindest bald. Aber bis dahin. Gilt die Regel: Möglichst allein. Und an frischer Luft. Oder besser schrittweise. Dem „wie lange noch“ entgegengehen. Doch dafür braucht es Proviant. Oder aber diesen Infobrief der Unternehmensgruppe REHASAN.

Aktuelles in schwarz auf weiß:

  • Wenn einer eine Reise tut. Natürlich braucht er dann Proviant. Aber, in den Zeiten der Corona-Pandemie ist ein anderer Reisebegleiter ungleich wichtiger geworden: Die AHA+A+L-Regel. Diese gilt ganz besonders für Reisen zu einer Reha-Maßnahme. Das Hygienekonzept einer Klinik sollte nicht nur den stationären Aufenthalt umfassen, sondern muss auch den Infektionsschutz vor und zur Patientenanreise bestmöglich gewährleisten. Die Ostseeklinik Zingst setzt dabei Maßstäbe. Sie erstellt für anreisende Patienten individuelle Risikoprofile, informiert die Patienten entsprechend im Vorfeld und kann so im Aufnahmeprozess größtmögliche Patientensicherheit gewährleisten. Auch, wenn das im Einzelfall zu vorsorglichen und temporären Quarantänemaßnahmen führen kann.
  • Auch aus Quarantänemaßnahmen kann man lernen. Zum einen, wie man den Betroffen das Leben unter Einschränkungen dennoch möglichst abwechslungsreich und freudig gestalten kann. Zum anderen – und im Besonderen – was man aus der umfassenden Analyse des Infektionsgeschehens für Schlussfolgerungen ziehen kann. Die AOK-Nordseeklinik auf Amrum hat dies in Berichtsform getan. In Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt Nordfriesland. Der Titel lautet: „Die Rolle der Kinder in der Pandemie!“. Darin wird ausführlich aufgezeigt, welchen Beitrag Kinder am Infektionsgeschehen haben können. Ein bisher wenig gewichteter Aspekt. Der insbesondere in der aktuellen Diskussion um die Wiederaufnahme des Regelunterrichts an den Grundschulen einen interessanten Beitrag leisten kann. Unsere Empfehlung: Testen, testen, testen!
  • Geht es Ihnen auch so? Bei dem Wort „testen“ denken Sie sofort an PCR – oder PoC – Test? Kaum jemand denkt wirklich noch an Prüfungen in Schule und Ausbildung. Anders in der AOK-Klinik Rügen. Dort wurden mehr als 20 Laptops angeschafft, um Müttern und Kindern erfolgreiches digitales Lernen zu lehren. Und dies in Zusammenarbeit mit dem Bildungsministerium im Freistaat Sachsen. Die dort eingesetzte Schul–Cloud „LernSax“ unterstützt Homeschooling und digitalen Unterricht. Das ist die ideale Vorbereitung für alle Unterrichtsformen, ob im Wechsel-, als Präsenz- oder digitalen Unterricht. Eine starke Mutter-Kind-Interaktion entlastet und schützt vor Überforderung der Familie.
  • Vor späterer Überforderung können auch Patienten geschützt werden, die sich für eine bariatrische OP entschieden haben. Dabei gilt es bekannte Komplikationen zu vermeiden, die Ernährung umzustellen, die Medikation anzupassen und die Betroffenen psychologisch zu begleiten. Denn, die bariatrische OP bedeutet eine radikale Umstellung des bisher gewohnten Alltags. Diesen Prozess hat die Fachklinik Schwaben zum erfolgreichen Vorsorgemodell verändert. Bereits ein Jahr vor OP werden Patienten im rehasonanz-Adipositas-Programm in zwei Phasen vorbereitet. Zuerst im Rahmen einer 9- bis 21-tägigen stationären Initialphase, dann als 1-jähriges digitales Gesundheitsprogramm unter fachärztlicher Leitung. Das Ergebnis aus Patientensicht: Konsequente Vorsorge ist gleichsam erfolgreiche Nachsorge.
  • Erfolgreiche Nachsorge war das Schwerpunktthema des ersten digitalen Workshops unserer rehasonanz-Experten. Die Fachleute aus den interdisziplinären Behandlerteams der einzelnen Kliniken im Verbund der Unternehmensgruppe REHASAN haben ein wichtiges E-Learning-Tool entwickelt. Dies ermöglicht jeder Klinik einen prozessorientierten Goldstandard bei der Behandlung der einzelnen Schwerpunktindikationen. Darüber hinaus wird eine Checkliste angeboten, mit deren Hilfe es möglich ist, alle einzelnen Behandlungsschritte in den Therapieverlauf zu implementieren. Die Wirkweise ist wie bei einem Gedächtnistraining, damit auch garantiert nichts vergessen wird.
  • Garantiert nichts vergessen wird in der Ostseeklinik Grömitz. Denn, unser Maskottchen und Co-Therapeut, Grömel, der Bär vom Ostsee, hat einen etwas anderen Jahresrückblick auf 2020 verfasst. Der bietet einen tiefen Einblick in seine große Bären-Seele und damit auch in das, was die kleinen und großen Menschen, ob im Klinikteam oder als Patient, so alles bewegt hat. Die wichtigste Erkenntnis: „Positiv“ muss nicht immer auch etwas Positives bedeuten. Das gilt ganz besonders für den obligatorischen Corona-Schnelltest. Der war nun schon mehrfach alarmierend positiv und dann in der Laborprüfung entwarnend negativ. Deshalb hat Grömel mit dem örtlichen Labor jetzt eine blitzschnelle und bärenstarke Nachtestung vereinbart. Das ermöglicht Klarheit in kürzester Zeit.
  • In kürzester Zeit kann jetzt auch ein Qualitätsaudit stattfinden. Denn, auch die Qualitätssicherung nach § 37 SGB IX erfolgt jetzt digital. Eine ganz neue Erfahrung für die Ostseeklinik Prerow. Die ständige und fortwährende Sicherung des Qualitätsstandards ist dort Klinikalltag. Und auch die regelhafte Durchführung von Qualitätsaudits und Rezertifizierungen ist eine bekannte Routine. Der erstmalige digitale Qualitätscheck ist da eine Neuerung und somit auch etwas ganz Besonderes. Deshalb hat sich das Klinikteam auch entsprechend intensiv vorbereitet. Mit großem Erfolg. Mit dem Nachweis, dass alle Anforderungen nach IQMP-Reha 4.0 sowie DIN ISO 9001 erfüllt sind, wurde nicht nur die bisherige stationäre ärztliche Rehabilitandenbetreuung gewürdigt, sondern ebenso die Umsetzung der Corona-Schutzverordnung bestätigt. Auch und besonders bei der Qualität bietet die Ostseeklinik Prerow „eine gute Brise Mee(h)r“.
  • Es gibt nicht nur die gute Brise. Sehr oft kommt es auch auf die richtige Prise an. Insbesondere in der Küche. 41 Jahre lang hat Frau Regina Rodemeier in der Lehrküche der Fachklinik Weserland genau dafür Sorge getragen. Und von und mit ihr haben einige 1.000 Patienten die Grundlagen einer gesunden Ernährung gelernt. Sogar ein Buch hat Frau Rodemeier geschrieben: „Vollwertkost Vegetarisch Mediterran“. Der letzte Arbeitstag von Frau Rodemeier am 26. Februar endet, wie dieser Infobrief begonnen hat: mit Proviant! Für die Reise in den wohlverdienten Ruhestand. Und einem ganz herzlichen Dankeschön für eine großartige Zusammenarbeit.

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Danke für Ihre Aufmerksamkeit. Das war er schon, unser bereits siebenundzwanzigster Infobrief. Freuen Sie sich auf die Fortsetzung im Mai 2021. Bis dahin wünschen wir eine gute Zeit.

Köln, im Februar 2021

Frank Roschewsky