REHASAN Infobrief 29

 

In diesen Zeiten. Und in dieser Welt. Wächst der Gedanke: Wohin führt das? Wenn das, was Experten so alles prognostiziert und modelliert haben. Nun auch kommt. Und nichts ist mehr sicher. Nichts ist noch länger vertraut. Ist das jetzt die Zeit für Erstarrung? Ist das jetzt die Zeit für einen neuen Anfang? In jedem Fall ist es die Zeit. Für diesen Infobrief der Unternehmensgruppe REHASAN.

Aktuelles in schwarz auf weiß:

  • In diesen Zeiten. In Zeiten der epidemischen Lage von nationaler Tragweite, gelten besondere Rahmenbedingungen fort. Gesetze, Verordnungen und wichtige Regeln. Ganz unmittelbar ist das Gesundheitswesen davon betroffen; und hier auch die Rehabilitation. Langjährig eingeübte, wissenschaftlich evaluierte und leitliniengerechte Behandlungsprozesse mussten abrupt umgestellt werden. Nur mit staatlichen Hilfen konnte es gelingen, den medizinischen Erfolg und das wirtschaftliche Überleben zu gewährleisten. Alle Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualitäten wurden in kürzester Zeit angepasst und neu ausgerichtet. Damit dieses Handeln nicht nur eine Reaktion, eine kurze Momentaufnahme bleibt, muss auch die mittelfristige Unternehmungsplanung nachjustiert werden. Alle Kliniken im Verbund der Unternehmensgruppe REHASAN haben deshalb ihr spezifisches post-Corona-Konzept 2025 entwickelt. Neue Impulse für eine gesunde Zukunft.
  • Eine gesunde Zukunft soll auch durch eine ganze Reihe von Zuschussprogrammen der Bundesregierung gefördert werden. Besonderes Augenmerk gilt dabei aktuell den Lüftungs- und Entkeimungsanlagen. Denn, schließlich ist die respiratorische Aufnahme von Viren der Hauptübertragungsweg für SARS-CoV-2. Die Ostseeklinik Prerow hat ihr Raumprogramm demzufolge unter einem gänzlich neuen Aspekt geprüft. Nämlich, wo kann die Belüftung noch deutlich optimiert werden, damit Aerosole nicht im Raum verbleiben? Für diese Bereiche wurden Förderanträge gestellt und genehmigt. So wird beispielsweise kurzfristig die Lüftung im Therapiebad mit einer Entkeimungsanlage umgerüstet. Damit Mitarbeiterinnen und Patientinnen noch besser geschützt sind.
  • Der Schutz von Mitarbeiterinnen und Patientinnen kann sogar noch frühzeitiger ansetzen. Dafür steht die AOK-Nordseeklinik auf Amrum. Das umfangreiche Schutzkonzept der Nordseeinsel Amrum wird mit der Überschrift betitelt: Amrum trotz(t) Corona. Mit diesem umfassenden Ansatz konnte die Sommersaison sorglos gestaltet werden. Und auch das engmaschige Hygienekonzept der Klinik hat sich in diesem Umfeld erfolgreich bewährt. Nun folgt der nächste Schritt. 100% der Mitarbeiterinnen in der AOK-Nordseeklinik sind vollständig geimpft. Mehr geht nicht. Das Maximum an Infektionsschutz ist erreicht, sodass ein höchstes Maß an Sicherheit für unsere Patientinnen gewährleistet ist.
  • Patientensicherheit und Patientenversorgung sind in der Fachklinik Weserland derzeit ein Zukunftsthema. Denn, an der künftig modernsten und digitalsten Reha-Klinik wird noch mit Hochdruck gebaut. Das Klinikteam nutzt diese Phase zur Fort- und Weiterbildung. In einer Vielzahl von Arbeitsgruppen werden die optimalen Prozesse der Zukunft entwickelt. Und das mit zunehmenden Sach- und Fachverstand. Seit Juni des Jahres besitzen alle Assistenzärztinnen nun ausnahmslos die Approbation für die Bundesrepublik Deutschland. Mehr noch, die leitende Psychologin der Klinik, Frau Dr. Anna Katharina Touissant konnte ihr Promotionsverfahren abschließen. Herzlichen Glückwunsch an alle erfolgreichen Absolventinnen, aber auch besonders an die Fachklinik Weserland zu ihrem engagierten Team.
  • Auch das Team der Fachklinik Schwaben leistet einen gewichtigen Beitrag zum Unternehmenserfolg. Gewichtig sogar im eigentlichen Sinne. Denn, aus einer anfänglichen Hilfe in Not, ist zwischenzeitlich ein Geschäftsmodell erwachsen. Adipositas permagna ist die schwerste Form von Übergewicht. Für einen solchen Patienten musste kurzfristig eine rehabilitationsmedizinische Versorgung organisiert werden. Das Team der Fachklinik Schwaben hat sich dieser Herausforderung gestellt. Erfolgreich. Denn, über einen Zeitraum von 14 Wochen konnte der BMI von ursprünglich 67,82 auf jetzt 56,40 reduziert werden. Im Ergebnis, ein großer gesundheitlicher Erfolg und eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität.  In Zusammenarbeit mit der Uniklinik Mannheim (Adipositaszentrum der Klinik für Chirurgie, Herrn Prof. Dr. Mirko Otto) ist auf dieser Grundlage nun ein regelhafter Versorgungspfad entstanden. So werden etwa 5 Patientinnen zeitgleich in der Klinik versorgt. Die wesentliche Erfolgsvoraussetzung für das Behandlungskonzept der Klinik war und ist, ein bereits langfristig bewährtes Behandlungskonzept. Das rehasonanz Adipositas-Portal mit 1-jährigem Behandlungspfad. Ein Erfahrungswert, der seine Wirksamkeit erneut unter Beweis stellt.
  • Erfahrungswerte brauchen naturgemäß zuerst einmal einen Anfang. Einen neuen Ansatz. So macht es aktuell die AOK-Klinik Rügen. Dort wird vom Team der Ernährungsberatung jetzt eine Genussmeditation angeboten. Das ist keine neue Ernährungsform und keine Diät. Diese Form des Ernährungsmanagements möchte einen Weg bahnen, um zu intuitiv richtigem Essverhalten zurückzukehren. Zuerst einmal wird der Genuss des Essens bewusst und erlebbar gemacht. Stressessen und Zwischendurchessen kann reduziert werden. Es gelingt, bewusster wahrzunehmen, wann und wieviel man isst. Was für eine schöne Idee. Einen besseren und gesünderen Lebensstil mit Freude und Genuss zu erreichen.
  • Freude ist die beste Grundvoraussetzung für ein erfolgreiches Therapieprogramm. Wollen statt müssen. Wenn also alle Patientinnen im Sommer am allerliebsten zum Strand und Meer wollen, ist dies doch wohl auch der beste Therapieort. Ein Grundkonzept, das die Ostseeklinik Grömitz nun ihren Patientinnen mit der neuen Trendsportart anbietet. Stand-Up-Paddling (SUP). Man steht aufrecht auf einer Art Surfbrett und bewegt sich mit Hilfe eines Paddels auf dem Wasser voran. Was völlig unspektakulär wirkt, ist ein hocheffektives Ganzkörper-Workout. Die Tiefenmuskulatur wird trainiert, Gelenke stabilisiert, der Gleichgewichtssinn verbessert sowie Koordination und Kondition aufgebaut. Die richtige Ausrüstung stellt die Klinik, Einweisung und Beaufsichtigung übernimmt unser Fachpersonal und schließlich macht die Übung den Meister. Ein ausgesprochen nachhaltiges Bewegungsangebot, das viele Patientinnen bereits auf Seen oder Flüssen am Heimatort fortgeführt haben. Es gibt kaum ein anderes Angebot, zu dem uns im Nachgang noch so viele Dankesschreiben erreichen.
  • Ein ganz besonderer Dank hat nun das Team der Ostseeklinik Zingst erreicht. Die steigende Impfquote im Bereich der Mitarbeiterinnen sollte Grundlage für eine gemeinschaftliche Aktivität sein. Ein Sommerfest wurde geplant. Als 2-stündige Boddenrundfahrt mit eigens gechartertem Schiff. Trotz größter Vorsichtsmaßnahmen und Geheimhaltung, eine Patientin hat davon erfahren. Eine Patientin, die in ganz besonderem Maße mit der Klinik verbunden ist. Denn, bereits zum 7. Mal hat die einmalige Circustherapie ihr die notwendige Kraft zur Bewältigung der außergewöhnlichen Belastungen im Alltag verliehen. Auf ihre Initiative hin konnte sich das Mitarbeiterteam über eine große Spende freuen. Es war nicht der Betrag. Es war am Ende der einmalige Zuschuss an Herzenswärme und Dankbarkeit, der dieses sehr besondere Sommerfest ausgemacht hat. Und das ist in diesen Zeiten ganz außergewöhnlich. Schön!

Haben Sie weitergehendes Interesse an diesen Themen oder möchten Sie Kontakt zu uns aufnehmen? Hier erreichen Sie uns direkt. Nutzen Sie auch die Möglichkeit, uns weitere Interessenten für diesen Informationsdienst mitzuteilen.

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Danke für Ihre Aufmerksamkeit. Das war er schon, unser bereits neunundzwanzigster Infobrief. Freuen Sie sich auf die Fortsetzung im November 2021. Bis dahin wünschen wir eine gute Zeit.

Köln, im August 2021

Frank Roschewsky

REHASAN Infobrief 28

 

Im Spiegel. Vom Licht angespült. Sehen wir. Das Jetzt. Worauf es aber ankommt. Ist die Konzentration. Auf das Gegenläufige. Um zu erkennen. Der Spiegel – ist ein Antiquar. Unseres Selbsts. Und wir können darin. Die schönsten Erinnerungen schaffen! Ein paar davon. Lesen wir. In diesem Infobrief der Unternehmensgruppe REHASAN.

Aktuelles in schwarz auf weiß:

  • Eine wirklich schöne Erinnerung an vergangene Zeiten hat vor wenigen Tagen die AOK-Klinik Rügen erreicht. Zum 90. Geburtstag hat eine ehemalige Mitarbeiterin zu Hause durch ihr erfülltes Leben geblättert. Und uns mit Fotos, Dokumenten und einem herzlichen Gruß teilhaben lassen. So erfahren wir über den früheren „Heimfunk der Klinik“ und eindrucksvolle abendliche Lesungen für Mitarbeiter und Patienten. Unvergesslich überdauert so die Geschichte „Pit Pikus und die Möwe Leila“ von Friedrich Wolf. Heimfunk gibt es nicht mehr. Aber unsere neue Patienten-App. Die soll jetzt auch ein Vorleseangebot enthalten. Natürlich mit „Pit Pikus…“. Für auch künftig schöne Erinnerungen.
  • Nicht alle Erinnerung sind zwangsläufig schön. Ganz besonders dann nicht, wenn sie mit erheblichen Problemen verbunden sind. So können sich aus Kummer, Sorgen und Stress dann schwere Belastungen, Erschöpfung und Krankheit entwickeln. Aus einer solch schlechten Zeit den Weg zur Zufriedenheit zu finden, dabei hilft die AOK-Nordseeklinik. Auf der Grundlage moderner Mind-Body-Medizin wurde das Therapiekonzept „Bliis Tidjen“ (Friesischer Begriff für „Zufriedene Zeiten“) dort entwickelt. Damit unterstützten wir Patienten, im familiären Alltag zu einem gesundheitsfördernden Lebensstil und mehr Zufriedenheit zu finden. Co-Therapeut ist die Nordseeinsel Amrum. Die Insel der Freiheit: weiter Horizont, die Schönheit der Natur und die frische Nordseeluft.
  • Frische Luft. Gibt es natürlich auch an der Ostsee. Die Ostseeklinik Prerow wird von einem Ausläufer des Darßer Waldes umarmt. Im Schutz freundlich gebeugter Kiefern ist viel Platz für Therapieangebote im Freien. Dort ist Aerosol keine Infektionsgefährdung, sondern Meeresluft als gesundes Heilmittel. Damit „Outdoor“ auch bei jedem Wetter der beste Veranstaltungsort ist, wurde jetzt zusätzlich ein „Therapiezelt“ aufgestellt. So wird ein übergeordnetes Gesundheitsziel, das mit dem Bewegungsparcours Me(e)hrweg erfolgreich begonnen hat, Schritt für Schritt weiter ausgebaut. Bewegung „in frischer Luft“ schafft Freude und Vitalität. Und ist damit ein wichtiger Baustein für ein gesundes und selbständiges Leben zu Hause.
  • Mit Zelten kennt sich die Ostseeklinik Zingst besonders gut aus. Schließlich steht dort seit vielen Jahren ein Original-Zirkuszelt für unseren großen und kleinen Artisten und Künstler bereit. Unter diesem Dach arbeiten die Pädagoginnen und Therapeutinnen des Klinikteams mit Kindern und ihren Eltern im Rahmen der Cirkustherapie. Ihr Ziel ist es, die motorischen, psychischen, sozialen und emotionalen Kompetenzen mit Spaß und Freude zu stärken. Wie das gelingen kann, zeigt der neue Klinikfilm. Es ist die Geschichte von Felix, die verdeutlicht, was Cirkustherapie alles zum Besseren verändern kann. Schön anzuschauen auf der Klinik-Homepage.
  • Wenn sich etwas zum Besseren verändert. Gewinnt nicht nur das Ich, sondern oftmals auch das Wir. Gut erkennen kann man das an der erfolgreichen Zusammenarbeit der Fachklinik Schwaben mit den Caritas-Werkstätten für behinderte Menschen. In einer anfangs niederschwelligen Kooperation im Rahmen von Praktikas gab es eine ganz wesentliche Feststellung: Mit Behinderung geht mehr, als man denkt. Und so sind aus ehemals Praktikantenstellen nun feste Arbeitsplätze geworden. Eine Erkenntnis dabei: Inklusion und Vielfalt fördern den Teamgeist und stärken so das Unternehmen.
  • Ein starkes Unternehmen. Das wächst am besten aus positivem Feedback und messbarem Erfolg. Aus eingelösten Kundenversprechen. Die Ostseeklinik Grömitz macht ihre Arbeit in diesem Bereich für den Patienten noch transparenter. Standard war und ist es, dass individuelle Behandlungsziele im Rahmen der Aufnahmeuntersuchung zwischen Arzt und Patienten vereinbart werden. Nach Ablauf des dreiwöchentlichen Reha-Aufenthaltes wird der Erreichungsgrad im Rahmen der Abschlussuntersuchung festgestellt. Neu ist jetzt, dass es dabei auch einen Wegweiser zum dauerhaft gesunden Lebensstil gibt. Jeder Patient vereinbart schriftlich „seine nächsten Schritte“. Wer dieses Angebot annimmt, erhält eine schön gestaltete „Vorsatz-Karte“ mit nach Hause und rückantwortet zu seinen Erfolgen. So wird nicht nur dauerhafter Gesundheitsgewinn sichtbar, sondern das Klinikteam erfährt Anerkennung und Motivation für die engagierte Arbeit.
  • Natürlich ist die positive Patientenresonanz der beste Lohn für diese engagierte Arbeit. Was aber, wenn es derzeit gar keine Patienten gibt? So wie in der Fachklinik Weserland. Wo baubedingt der Patientenbetrieb ruht. Ist das dann der Idealzustand, getreu dem Vorurteil: „das Einzige, was stört, ist der Patient!“. Das genaue Gegenteil ist der Fall. Denn, der Patientenbetrieb fehlt schmerzhaft. Um die Zeit zu überbrücken, bereitet sich das Klinikteam auf den Neustart vor. Eine Vielzahl von Arbeitsgruppen zu verschiedensten Versorgungsthemen wurden gebildet, um den Therapieverlauf noch weitergehend verbessern zu können. Von der Einladung, über die Anreise, den Behandlungsverlauf bis hin zu einer erfolgreichen Nachsorge steht alles auf dem Prüfstand. Ein besonders interessantes und zukunftsweisendes Thema: „Geschlechtsspezifische Medizin • Gender-Gaps erkennen und überwinden“.
  • Ein weiteres Gap, das uns derzeit beschäftigt, ist das „Impf-Gap“. Im Kampf gegen die Corona-Pandemie gilt die Impfung als größte Hoffnung. Dies spricht wohl dem überwiegenden Teil der Bevölkerung aus der Seele. Entsprechend ist die aktuelle Diskussion davon geprägt, dass es deutlich mehr Impfwillige als Impfstoff gibt. Das Klinikpersonal hat in diesem Zusammenhang eine Priorisierung erfahren. Bereits sehr frühzeitig konnte allen Mitarbeiterinnen ein Impfangebot gemacht werden. Ein Großteil der Beschäftigten hat dies auch gern genutzt. Allerdings konnten nicht alle überzeugt werden. Und schon ergeben sich aus diesem Impf-Gap erste Fragen: Infektionsschutz, Gleichbehandlung, Direktionsrecht, Auskunftspflicht, Fürsorgepflicht und vieles mehr. Corona trennt. Das ist eine vielfach gemachte Erfahrung. Schüler von der Schule, Fußball von den Fans, Familien von ihren Pflegebedürftigen… Dabei ist insbesondere in Krisenzeiten das Für- und Miteinander wichtig. Deshalb gilt für die Belegschaft der Kliniken im Verbund der Unternehmensgruppe REHASAN: „Nur zesamme weed alles widder joot!“ Mit dieser Zielsetzung soll das Impf-Gap überwunden werden. So wie es hoffentlich auch gemeinsam gelingen wird, die Pandemie zu überwinden.

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Danke für Ihre Aufmerksamkeit. Das war er schon, unser bereits achtundzwanzigster Infobrief. Freuen Sie sich auf die Fortsetzung im August 2021. Bis dahin wünschen wir eine gute Zeit.

Köln, im Mai 2021

Frank Roschewsky