Die REHASAN-Gruppe hat am 18. Juni 2010 Ihren ersten REHASAN Kliniken-Tag durchgeführt. „Lernen von den Besten“ war das große Leitthema dieser Veranstaltung. Im vertrauensvollen Dialog haben die REHASAN-Kliniken sich zu den wesentlichen Kernprozessen ausgetauscht. Welche Klinik verfügt in den einzelnen Leistungsdimensionen über die besten Methoden und Verfahren? Diese jeweils erfolgsbestimmenden Faktoren wurden von den Leitenden Ärzten und Klinikdirektoren vorgestellt. In den anschließenden Diskussionen wurden Möglichkeiten geprüft, solche Kernprozesse zu optimieren, vergleichbar zu machen und ggf. in andere REHASAN-Kliniken zu transferieren. Die übergeordnete Zielsetzung des REHASAN Kliniken-Tages war daher, die Stärke und Innovationskraft innerhalb der REHASAN-Gruppe als internes Benchmark-Partnerunternehmen zu nutzen. Eben: „Lernen von den Besten“.
Im Rahmen der Fachvorträge hat REHASAN dann auch dieses Grundsatzthema voran gestellt. Verfahren, um Benchmark-Prozesse im Bereich der REHASAN-Gruppe noch wertschöpfender nutzen zu können, wurden von der Geschäftsführung präsentiert. Wie Kernprozesse überhaupt bestimmt und anschließend vergleichbar gemacht werden können, stellte Geschäftsführer Carl Lorenzen vor. Mit Statistiken und Berichtswesen gelingt es, ursprünglich trockenes Zahlenmaterial dann lebhaft zu veranschaulichen und zur wichtigen Entscheidungsgrundlage für den Benchmark-Prozess zu Grunde zu legen.
Basis für alle abgeleiteten Handlungsoptionen ist und bleibt das für die REHASAN-Gruppe grundlegende Qualitätsversprechen. Was dies inhaltlich bedeutet und wie die gemeinsame Umsetzung bisher erfolgt ist, wurde von der Qualitätsbeauftragten, Frau Doreen Schmidt eindrucksvoll erläutert.
Die Kliniken selbst berichteten dann über die aktuellen Sachstände und geplanten Weiterentwicklungen ihrer betrieblichen Ziele, Alleinstellungsmerkmale und Kernprozesse.
Bei der BARMER Ostseeklinik Prerow steht naturgemäß die Gesundheitspartnerschaft mit der BARMER GEK im Vordergrund. BARMER GEK ist die größte deutsche Krankenkasse und positioniert sich am Markt. Dies bedingt auch große Herausforderungen an den Gesundheitspartner. Sowohl die Klinikdirektorin, Frau Veronika Hartmann als auch der Leitende Arzt, Herr Dr. med. Joachim Wirbitzky zeigten erfolgreiche Strategien dazu auf.
Eine gänzlich andere Sicht bot die Ostseeklinik Zingst. Wie bewegt man sich erfolgreich im Wettbewerb am freien Markt? Ganz besonders der Ausbau von Alleinstellungsmerkmalen bestimmte den Vortrag von Klinikleiter Martin Stein. Sehr überzeugend wurde der in Deutschland einmalige Behandlungsansatz im Rahmen der Zirkustherapie vom Leitenden Arzt, Herrn Dr. med. Stefan Jarzombek präsentiert.
Das Behandlungserfolge nicht nur zum Ende der Rehabilitationsmaßnahme erreicht werden, sondern diese auch in den Alltag der Patienten überführt, verstetigt und erfolgreich ausgebaut werden können, bestätigte der Leitende Arzt der AOK-Klinik Rügen, Herr Dr. med. Udo Gesser nach einem halben Jahr rehasonanz-Erfahrung. Herr Dr. Gesser stellte das Online-Portal rehasonanz ausführlich vor. Wie dieses Verfahren in die Gesundheitspartnerschaft mit der AOK PLUS eingepflegt wurde, konnte die Klinikdirektorin, Frau Christiane Krenz ergänzen.
Das auch Mutter-Kind-Kliniken mit strukturierten Therapiepfaden in Modelle zur integrierten Versorgung einbezogen werden können, zeigte der Leitende Arzt der AOK-Nordseeklinik Amrum, Herr Dr. med. Dietmar Frerichs auf. Gemeinsam mit der AOK Rheinland wird derzeit ein IV-Vertrag zur Verbesserung der Versorgungssituation von chronisch kranken Kindern erarbeitet. Allerdings sind die damit verbundenen umfangreichen Strukturanforderungen unter den Besonderheiten einer Nordseeinsel nicht immer einfach umzusetzen. Der Klinikdirektor, Herr Peter Kuntze konnte auf erfolgreiche Strategien verweisen, die dies dennoch ermöglichen.
Aber Innovationskraft kann noch weiter gehen, sie kann sogar bärenstark werden. Dies stellte der Leitende Arzt, Herr Dr. med. Ulrich Maxara in seinem Vortrag zum Co-therapeutischen Behandlungsansatz der Ostseeklinik Grömitz dar. Mit Grömel, dem Co-Therapeuten wurde hier ein neuer und überzeugender Behandlungsansatz entwickelt. Innovative Behandlungsansätze können ganz wesentlich den Erfolg des Marketings bestimmen. Dies wurde von dem Prokuristen der Ostseeklinik Grömitz, Herrn Marcus Pinaß ausführlich dargestellt.
Die REHASAN-Gruppe hatte mit Vorträgen ihres Geschäftsführers, Herrn Frank Roschewsky die Veranstaltung eröffnet. Nachdem Herr Roschewsky die Grundsatzüberlegungen der REHASAN-Gruppe zur weiteren Geschäftsfeldentwicklung und die künftigen Strategien vorgestellt hatte, konnte er nun abschließend einen positiven Verlauf mit guten Ergebnissen feststellen. „Es war ein Ereignis, ein Sieg!“. Dieses Résumé konnte in Anlehnung an den großen Roman von Thomas Mann, die Buddenbrooks, gezogen werden. Denn der Tagungsort des ersten REHASAN Kliniken-Tages war Reinfeld in der Nähe von Lübeck. Deshalb gehörte natürlich ein Besuch des Buddenbrook-Hauses zum kulturellen Rahmenprogramm der Fachtagung.
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